GehäuseSicher eines der spannendsten Themen, denn hier gehts doch deutlich um den eigenen Geschmack. Allerdings war auch nach einiger Recherche eigentlich kaum etwas aufzutreiben, was allen Anforderungen genügt, und auch einschlägige Seiten anderer Projekte blieben immer wieder beim Gleichen hängen. Bis auf weiteres habe ich mich dann mal gefügt ;) Die Entscheidung für Mini-ITX fiel vor allem wegen der recht weiten Verbreitung und auch dem großen Angebot an stromsparenden Boards hierfür. 4 Slots sind für ein RAID-5 System eigentlich ein Muss, zumal RAID-5 3 Laufwerke voraussetzt. Das 4. kann dann für zukünftige Erweiterungen dienen, in meinem Fall bleibt es erstmal leer. Anforderungen
Kandidat #1
MainboardDie Recherche hier hat relativ schnell ergeben, dass die Anforderung 4x SATA-Ports auf dem Board zu haben, für Mini-ITX Systeme doch eher ungewöhnlich ist. Daher gibt es derzeit am Markt nur recht wenig Boards, die dies erfüllen. Von den vorhandenen ist sicher das Gigabyte das günstigste. Allerdings wird auch hier getrickst: SATA 3 und 4 werden über einen zusätzlichen Controller bereitgestellt. Ob sich das für eine einheitliche RAID-5-Konfiguration eignet, bin ich noch nicht so ganz sicher... Was aber eindeutig für das Board spricht: Der D525 Dual Core mit 1,8GHz... das entspräche der Hardware eines QNAP TS459 Pro+... Anforderungen
Kandidat #1
ArbeitsspeicherNaja, da wirds wieder einfacher: DDR3-800 ist nur noch durch die Abwärtskompatibilität von DDR3-1066 zu erreichen, und somit nicht wirklich ein Problem. Das Kingston-Modul ist in der Hardware Compatibility List vom Board aufgeführt, und bisher hatte ich mit Kingston-Modulen auch keine Schwierigkeiten. Da das Zielsystem ein Linux sein soll, bekam ich hier die Empfehlung, ruhig den Maximalausbau an Speicher zu nehmen. Das System selbst braucht es zwar nicht, aber das RAM kann als Cache-Speicher des RAID natürlich für gute Reaktionszeiten sorgen. Anforderungen
Kandidat #1Kingston ValueRAM KVR1066D3N7/2G
SystemlaufwerkIdealerweise sollte das Betriebssystem nicht auf den Daten-Laufwerken in den Hot-Swap-Rahmen liegen, schließlich will man die im Bedarfsfalle ja schnell austauschen können. Dankenswerterweise verfügt das Gehäuse über einen zusätzlichen Platz für ein 2,5"-Laufwerk, und das Board hat noch einen freien IDE-Anschluss. Hier bietet sich also an, ein Notebook-Laufwerk entweder zu kaufen, oder eines zu recyclen. Auf Empfehlung von einigen Linuxern hat sich aber noch eine andere Variante ergeben, die in Punkto Geräuschpegel und Robustheit nicht zu verachten ist: Ein Flashlaufwerk. Da die Performance des NAS nicht nennenswert hiervon abhängig ist (wen interessiert schon, wie lange das Teil bootet?), kann hier auch zu einer kostengünstige Variante gegriffen werden. Ich dachte da an eine Compact-Flash Lösung. Anforderungen
Kleine Anmerkung hierzu: Der Delock Adapter passt leider nicht so ohne weiteres in das Chenbro-Gehäuse. Im Gehäuse existiert zwar ein Montagepunkt für 2,5"-Laufwerke, allerdings erfolgt die Befestigung hier von der Seite, und nicht von unten, wie beim Adapter vorgesehen. Also entweder einen anderen Adapter besorgen, oder den vorhandenen Adapter mit seitlichen Bohrungen ergänzen... wenn ich mich das getraut habe, ergänze ich hier, ob das eine empfehlenswerte Lösung ist. Kalkulation
|



